Training, Verhaltensberatung & Therapie

 

Schön anzusehen: Waldpilze & Eicheln. Aber wenn der Hund sie frisst, kann das leider böse Folgen haben 

Wir können nur hoffen, dass Hunde aus einem Instinkt heraus Pilze und vor allem die giftigen Varianten, meiden. Deshalb ist es nicht sehr häufig, aber eben möglich, dass unsere Lieblinge Pilze zu sich nehmen. Wenn es sich dann um Giftpilze handelt, ist die Sorge groß. Und bei einigen Pilzen ganz zurecht!

Die Symptome bei einer Pilzvergiftung sind sehr allgemein und beschränken sich meist am Anfang auf starke Bauchschmerzen, wässrigen Durchfall, auf Übelkeit und Erbrechen. Diese treten spätestens zwei Tage nach der Aufnahme auf.

Besonders gefährlich, und leider auch tödlich, sind Vergiftungen durch den Knollenblätterpilz und Giftlorchel.

Eicheln enthalten große Mengen an Gerbstoffen und können, wenn der Hund die Früchte zerkaut, Magen-Darm-Probleme wie Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle erzeugen. 

Gefährlich kann es ebenfalls dann werden, wenn der Hund die Früchte verschluckt. Dann kommt der Hund zwar nicht in Kontakt mit dem Gift, aber es kann zu einem Darmverschluss kommen, der operiert werden muss. 

Haben Sie beobachtet, dass Ihr Hund Pilze oder Eicheln gefressen hat, nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrem Tierarzt auf. Warten Sie nicht erst auf die ersten Symptome.

Am besten kann der Tierarzt helfen, wenn er das Gift kennt. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, welche Pilzart der Hund gefressen hat, bringen Sie ihm, wenn möglich, Pflanzen (-teile) mit.

Hat sich Ihr Hund übergeben, so scheuen Sie nicht, dass Erbrochene mit in die Tierarztpraxis zu nehmen.

Beschreibung Knollenblätterpilz:

Kurzbeschreibung:

Blätterpilz des Laubwaldes mit grünlichem Hund, weißen Lamellen (Blättern), deutlicher weißer Manschette, knolligem Stielende. 

 

 

Hut:

Anfangs kugelig gewölbt, später ausgebreitet, 4-12 cm Durchmesser, hell - olivengrün in verschiedenen Intensitätsgraden


 

 

 

Beschreibung Giftlorchel:

Kurzbeschreibung:
rötlichbrauner bis dunkelbrauner Hut mit hirnartig gewundener Oberfläche auf Sandböden bei Kiefern im Frühjahr.

Hut:
anfangs rötlichbraun, dann bis dunkelbraun, innen schmutzig-weiß; unregelmäßig gelappt, rundlich oder dreiecksähnlich, Oberfläche hirnartig-wulstig geformt, mit Stiel verwachsen, sehr variabel in der Größe - 2 -10cm.