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Vorsprung durch Technik: So hört der Hund

Im Beitrag „So riecht der Hund“ hatte der Hund zum Thema Riechvermögen die Nase ganz klar vor uns. Was das Thema Hören angeht, so lebt der Hund in einer völlig anderen akustischen Welt als wir Menschen. Und auch hier ist er uns überlegen.

Der hörbare Hochfrequenzbereich liegt für das Hundeohr bei 50.000 Hertz, der des Menschens bei 20.000 Hertz. Daher können Hunde zum Beispiel auch die extrem hohen Töne einer Hundepfeife hören. Für uns Menschen liegen diese Töne bereits im nicht wahrnehmbaren Ultraschallbereich. Klarer Vorteil für die Hunde: Sie verfügen über 17 verschiedene Muskeln, um sein Gehör auszurichten um dadurch Geräusche orten zu können. Sie können die Ohren unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen drehen, heben und senken. Im Niedrigfrequenzbereich sind wir mit den Hunden auf einem Level.

Hunde können ein Geräusch aus 4mal größerer Entfernung hören als wir Menschen. Oft spitzen sie die Ohren, bleiben ruckartig stehen, um genauer zu lauschen oder fangen sogar an zu bellen, wenn der Mensch noch nicht einmal das leiseste Geräusch wahrgenommen hat.

Macht es wohl einen Unterschied, was die Hörleistung angeht, ob der Hunde Steh- oder Hängeohren hat?

Oh ja! Hunde mit Stehohren hören besser als ihre Artgenossen mit Hängeohren. Die Form der höher angesetzten Stehohren ist quasi wie ein Trichter, der die Geräusche auffängt, verstärkt und gleichzeitig lokalisiert. Ein Stehohr kann deutlich besser in verschiedene Richtungen gedreht werden als ein Hängeohr.

Hängeohren, gerade die besonders langen, sie oftmals sehr tief am Hundeschädel angesetzt und decken somit den Gehörgang ab. Die Ohren können dadurch auch nicht mehr besonders hoch aufgestellt werden um Geräusche einzufangen und sie zu lokalisieren.

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